Die Wahrheit über die Schi’a

Kurzbeschreibung

Die Wahrheit über die Schi’a : Dieses Büchlein war ursprünglich ein Vortrag, den Abu Muhammad vortrug, um die Geschichte der Schi’a und deren Entstehung zu verdeutlichen. Dazu geht er auf die Stellung der Schi’a gegenüber der Sahaba –Allahs Wohlgefallen auf ihnen- ein und verdeutlicht einige andere Aspekte der Glaubensinhalte der Schi’a, die sich von denen der Ahlu sunnah unterscheiden.

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    Die Wahrheit über die Schi'a

    حقيقة الشيعة

    Die Wahrheit über die Schi'a

    Meine lieben Brüder und geehrten Schwestern, as-Salamu 'alaikum ua rahmatullahi ua barakatuh.

    Noch zu jenem Zeitpunkt, als Muhammad - Allahs Segen und Heil auf ihm - von seinem Herrn Allah - Erhaben ist Er - zum Gesandten gemacht wurde, konnte man drei Hauptgegner des Islams vorfinden, und zwar die Perser, die Römer und die Juden. Die meisten Muschrikin wurden später zu Muslimen. Die größten Gegner des Islams waren jedoch die Perser, die Byzantiner und die Juden. In der Biographie Muhammads - Allahs Heil und Segen auf ihm - werden wir sehen, dass die Juden alles versuchten, unter anderem mit Betrügereien, diesem Glauben zu schaden, so dass sie zweimal versuchten, ein Attentat auf Allahs Gesandten - Allahs Segen und Heil auf ihm - auszuüben.

    Beim ersten Mal war es so, dass sie von einem Haus aus einen Stein auf seinen Kopf werfen wollten, aber Allah rettete seinen Gesandten, indem ihn Jibril – Friede sei mit ihm - darüber benachrichtigte, was die Juden vorhatten. Beim zweiten Mal versuchten sie es, indem sie ihn zum Essen einluden und ein Schaf servierten, das vergiftet war, damit Muhammad - Allahs Segen und Heil auf ihm - durch die Wirkung des Giftes stirbt. Hierzu wird in der Sira[1] berichtet, dass Allah das Schaf zum Sprechen gebracht haben soll: "Iss mich nicht, denn ich bin vergiftet." Und Muhammad - Allahs Segen und Heil auf ihm -, mit Allahs Barmherzigkeit, blieb am Leben, aber einige seiner Freunde, die das Fleisch von diesem Schaf gegessen hatten, starben.

    Die Feindschaft der Perser, der Byzantiner setzte sich nach dem Tode Muhammads, während der Zeit der Sahabah, in der zweiten Generation und in der dritten Generation, fort. Sie versuchten alles Mögliche, um diesem Glauben zu schaden. Wir werden heute über die Schi'a reden, über eine Sekte, die heutzutage von manchen Leuten gerne als Islamische Gruppe dargestellt wird. Leute, die entweder den Islam oder den Glauben der Schi'a und ihre Aussagen nicht gut kennen.

    Zur Zeit von 'Umar ibn al-Khattab - Allahs Wohlgefallen auf ihm - ist mit Allahs Hilfe und Barmherzigkeit die Herrschaft der Perser zugrunde gegangen, und zwar durch die Hände der islamischen Armee, der Sahabah und durch die Hände der Freunde Muhammads - Allahs Heil und Segen auf ihm -. Aufgrund ihres gewaltigen Hasses und Neides gegenüber dem Islam und den Arabern - denn sie, die Perser, waren Feueranbeter, und die Araber kannten sie nur als unmoralische Menschen, die Götzendienst betrieben - sahen sie sich im Vergleich zu den Arabern als etwas besseres. Und es hatte ihnen jetzt so viel Schmerz zugefügt, dass die Araber auf einmal die Gewalt und die Herrschaft über sie bekommen hatten. So kam in der Khilafah, in der Herrschaft von 'Umar ibn al-Khattab - Allahs Wohlgefallen auf ihm - ein Mensch mit der Absicht den zweiten Khalifen, den Freund von Muhammad - Allahs Heil und Segen auf ihm - zu töten, und der Name dieses Menschen war Abu Luluah al-Majusi. Er tat so, als ob er Muslim wurde und wartete die passende Gelegenheit ab, um das durchzuführen was er schon geplant hatte. Eines Tages als 'Umar - Allahs Wohlgefallen auf ihm - das Morgengebet verrichtete, kam dieser Hund Abu Luluah al-Majusi, l'anatullah 'alaihi, von hinten zu 'Umar ibn al-Khattab - Allahs Wohlgefallen auf ihm - und stach 'Umar ibn al-Khattab mit dem Messer in den Rücken. 'Umar - Allahs Wohlgefallen auf ihm - starb an den Verletzungen.

    Hier sehen wir den Hass und den Neid der Perser gegenüber dem Islam und den Arabern, die sie damals hatten und heute noch haben. Und sie hassen jeden, der den Glauben des Islam trägt, den Allah - Erhaben ist Er - an Muhammad - Allahs Heil und Segen auf ihm - offenbart hat, welcher ebenfalls von den Arabern war.

    Die Wurzeln der Schi'a sind auf einen Menschen, dessen Name 'Abdullah ibn Saba war, zurückzuführen. Er war ein Jude aus dem Jemen. Dieser gab vor, Muslim zu sein, und in der Zeit von ‘Uthman - Allahs Wohlgefallen auf ihm - ging er zu ihm und trat vor den Augen ‘Uthmans - Allahs Wohlgefallen auf ihm - zum Islam über. Dabei wünschte und hoffte er, dass ‘Uthman für seinen Übertritt etwas gibt. Als er sah, dass ‘Uthman - Allahs Wohlgefallen auf ihm - nichts von Bayt ul-Mal - der Staatkskasse des islamischen Staates - gibt, zog er im Lande herum, um einen guten Boden für die Fitnah - für die Zwietracht - zu ebnen, die er später unter den Muslimen verbreitete. So finden wir in den Büchern überliefert, dass dieser 'Abdullah ibn Saba zu einigen Sahabah ging und sie gegen Mu'awiya - Allahs Wohlgefallen auf ihm - aufhetzen wollte, indem er ihm bestimmte Dinge zuschrieb.

    'Abdullah ibn Saba war jene Person, die die Schuld am Morde von ‘Uthman - Allahs Wohlgefallen auf ihm -, dem dritten Chalifen, trägt, denn er war derjenige, der die Menschen aufhetzte, das Haus ‘Uthmans zu stürzen. Er war derjenige, der mit seiner Gruppe von den Munafiqin - den Heuchlern - die falschen Nachrichten im ganzen Staat verbreitete, so dass es zum Tode des dritten Chalifen - Allahs Wohlgefallen auf ihm - führte. Es genügte ihm nicht, für den Tod ‘Uthmans - Allahs Wohlgefallen auf ihm - verantwortlich zu sein. Darüber hinaus war er die erste Person, die versuchte, den Islam falsch darzustellen oder einen falschen Islam unter den ungebildeten Massen zu verbreiten. Es wird überliefert, dass 'Abdullah ibn Saba der erste war, der begann, 'Ali - Allahs Wohlgefallen auf ihm - göttliche Eigenschaften zuzuschreiben. Und einmal passierte es dass 'Ali - Allahs Wohlgefallen auf ihm - diesen verfluchten Mann traf, und da sagte ihm 'Abdullah ibn Saba, l'anatullah 'alaihi: "Anta hou", "Du bist Er", und er meinte: "Du bist Allah". 'Ali - Allahs Wohlgefallen auf ihm - wollte 'Abdullah ibn Saba töten, aber 'Abdullah ibn 'Abbas - Allahs Wohlgefallen auf ihm - gab 'Ali den Rat, es noch nicht zu machen, da es dazu führen kann, dass die Menschen, die mit 'Abdullah ibn Saba waren, dies nicht verstanden hätte; sie waren ungebildet, und sie haben nicht gewusst, was er damit in Wirklichkeit bezweckte.

    Daher verbannte 'Ali - Allahs Wohlgefallen auf ihm - 'Abdullah ibn Saba nur aus den Städten des Islamischen Staates, und er ging nach Ägypten und sammelte dort die nötige Gruppe von Trotteln und von Verrückten, die später noch in der Fitnah - in der Zwietracht - teilnehmen, diese falsche, verdrehte 'Aqidah tragen und den Menschen beibringen werden, und die für diese 'Aqidah bereit sein werden zu sterben.

    Wir haben gesagt, dass die Wurzeln der Schi'a auf 'Abdullah ibn Saba zurückzuführen ist.

    Zu Beginn der Schi'a-Entstehung haben sich die Schi'a von der Ahl us-Sunnah wa’l-Jama’ah in einem Punkt unterschieden, und es war ihr Glaube, dass Abu Bakr, 'Umar und ‘Uthman - Allahs Wohlgefallen auf allen dreien - es nicht verdient hätten, die Khalifen vor 'Ali - Allahs Wohlgefallen auf ihm - zu sein, sondern 'Ali  hätte der Erste sein sollen. Die Perser - mit dem Wunsch den Arabern und dem Glauben, mit dem Muhammad kam, zu schaden - brachten mit der Zeit immer wieder neue Sachen in die 'Aqidah der Schi'a hinein, die meistens aus ihren Ländern stammten, und zwar von den Persern selbst, um ihre persische Nationalität Allahu 'alam (Allah weiß es am besten) zu bewahren, sodass immer ein klarer Unterschied zwischen ihnen und den Arabern bestand.

    Im Laufe der Zeit entwickelten sich Überzeugungen, die sich zu Hundertprozent von der 'Aqidah der Ahl us-Sunnah ua'l Jama'ah unterscheiden und nicht nur dass. Wir werden sehen, dass es bei den Schi'a überhaupt nichts gibt, was wir als Tauhid – als Einzigkeit Allahs - Erhaben ist Er - – bezeichnen können, so wie es bei den Sufis der Fall ist. Die Schi'a, aus Hass gegenüber den Gefähten von Muhammad - Allahs Heil und Segen auf ihm -, behaupten, dass die Sahabah - Allahs Wohlgefallen auf ihnen - alle zu Murtadin (Abtrünnigen) wurden, außer ein paar von ihnen: Abu Dhar al-Ghifari, Salman al-Farisi (Salman der Perser) und Ahl ul-Bayt, die Familie des Gesandten - Allahs Heil und Segen auf ihm -, Fatimah  und 'Ali - Allahs Wohlgefallen auf ihnen -.

    Erstens: Sie sind überzeugt, dass alle Gefährten von Muhammad - Allahs Heil und Segen auf ihm - nach seinem Tode Murtadin wurden.

    Zweitens: Sie erwähnen die Freunde Muhammad’s -Allahs Segen und Heil auf ihm - im Kommentar zu Allahs Worten - Erhaben ist Er - "Tabbat yada Abi Lahab" ("Zugrunde gehen sollen beide Hände von Abu Lahab – "Wa tabb" – und sie gingen zu Grunde"); sie interpretieren diese zwei Hände von Abu Lahab la'natullah 'alaihi als 'Abu Bakr und 'Umar.

    In der 'Aqidah der Schi'a - in den Glaubensgrundlagen- steht, dass sie Abu Bakr, 'Umar und alle Sahabah als ungläubig ansehen; sie wären alle Munafiqin, und sie verfluchen sie immer wieder. Sie glauben und sind fest davon überzeugt, dass derjenige, der sie nicht verflucht und nicht als ungläubig ansieht, selber ein Kafir ist, dessen Blut und dessen Besitz halal (erlaubt) sind.

    Sie nennen die Ahl us-Sunnah wa'l Jama'ah Nawasib oder [Einzahl] Nasibi: nach deren Definition jene, die glauben, dass Abu Bakr, 'Umar oder ‘Uthman das Recht hatten, das Khalifat vor 'Ali - Allahs Wohlgefallen auf ihm - zu haben. Derartiges sagen sie über Abu Bakr und 'Umar – Allahs Wohlgefallen auf beiden - denen Muhammad - Allahs Heil und Segen auf ihm - versprochen hat, dass sie Allah ins Paradies einführt wird.

    Es gibt Verse, die Allah - Erhaben ist Er - im Qur'an über Abu Bakr (und die Sahaba) offenbart hat, und es reicht, dass Allah sagt: "Kuntum chaira ummatin uchrijat linnas" ("Ihr seid die beste Gemeinschaft, die für die Menschen hervorgebracht worden ist."[2]) Die beste Gemeinschaft, "Kuntum chaira ummatin." „Ihr“ ist allgemein und ohne Spezifizierung: "Kuntum chaira ummatin..." "RadhiyAllahu 'anhum ua radu 'anhu" ("Allah ist zufrieden mit ihnen und sie sind zufrieden mit Allah.") "Was sabiqunal auualuna min-al muhajirina ua'l ansari ua'llazinat-taba'u hum bi ihsani – radhiyAllahu 'anhum ua radu 'anhu" ("Die ersten von den Muhajirin und den Anasar und die, die ihnen folgten, Allah ist zufrieden mit ihnen und sie sind zufrieden mit Allah.") [9:100]

    Trotz solcher Verse kommen sie und behaupten, Abu Bakr und 'Umar wären Munafiqin, Kuffar und die Sahabah wären Murtadin. Sie haben das natürlich nicht aufgrund des Qur'ans gemacht. Wir werden später erfahren, aufgrund welcher Tatsache oder welcher Überzeugung sie Abu Bakr, 'Umar und andere Sahabah als Kuffar bezeichnen. Sie sind nicht nur bei den Sahabah geblieben, sondern noch weiter gegangen, indem sie die Würde und die Ehre Muhammad’s - Allahs Heil und Segen auf ihm - verletzen. Allah - Erhaben ist Er - sagt in der Surah al-Baqarah, als Er über Musa - Friede mit ihm - sprach, der zu seinem Volk sagte: "InnAllaha ya' murukum an taz bahu baqarah" ("Allah befiehlt euch, dass ihr eine Kuh schlachtet.") [2:67] Die Schi'a sagen in ihren Kommentaren - in ihren Tafasiir -: "Allah befiehlt euch, dass ihr 'Aischah - Allahs Wohlgefallen auf ihr - schlachtet." Sie sehen 'Aischah - Allahs Wohlgefallen auf ihr - als eine Ungläubige, und sie bezichtigten 'Aischa - Allahs Wohlgefallen auf ihr - Umm al-Mu'minin - die Mutter der Gläubigen -, dass sie Unzucht beging. Sie bezeichnen auch die Tochter von 'Umar, Haffsa, - Allahs Wohlgefallen auf beiden -, Umm al-Mu'minin, als eine Kafira.

    Die Schi'a denken, dass wir ungläubig sind. Sie denken auch, dass unsere Speichel, wenn wir Wasser trinken, najasah (unrein) ist, falls sie nach uns trinken. Nachdem ein Sunni Wasser getrunken hat, müssen sie das Glas waschen, weil sie behaupten, dass die Speichel eines Sunnis, eines Nasibis, die nach dem Trinken im Wasser bleibt, najasah ist, und das gereinigt werden muss.

    Als früher die Tataren in den islamischen Staat eindrangen, waren die Schi'a jene, die ihre Haustüren für diese Menschen offen hielten. So wurde es überliefert, dass, als die Tataren in den islamischen Staat einmarschierten, die Schi'a-Gelehrten und die Schi'a diejenigen waren, die mit ihnen zusammen gearbeitet haben.[3] Dasselbe haben sie während der Kreuzzüge gemacht.

    Wir werden inschaAllah langsam über die Schi'a und über ihre 'Aqidah sprechen. Wir werden ihre bekanntesten Gelehrten, ihre Bücher und einiges aus ihren Büchern darlegen. Und wer sich hierüber vergewissern will, der soll hier in Wien in ihre Botschaft gehen und von ihnen ein Buch verlangen, welches "Usul ul Kafi" heißt. Für sie ist es wie Sahih al-Buchari für uns, aus dem wir die Aussagen des Propheten - Allahs Segen und Heil auf ihm - entnehmen. Genauso gibt es bei ihnen al-Kafi, von dem sie Aussagen ihrer Imame entnehmen. Jedoch muss man dabei erwähnen, dass die Schi'a in ihrem Glauben überhaupt keine Überlieferungskette (isnad) haben.

    Daher sagen sie: Es ist uns von unseren Freunden, von einem Menschen, mitgeteilt worden, dass Jafar as-Sadiq - Allahs Wohlgefallen auf ihm - so und so gesagt hätte. Derart sind die Überlieferungsketten der Schi'a. Jeder, der sich hiervon überzeugen will, kann hingehen und überprüfen, dass es bei den Schi'a überhaupt nichts vorhanden ist, was man als Überlieferungskette bezeichnen könnte. Wieso sollten sie auch eine Überlieferungskette haben, wenn ihre Imame – so wie sie behaupten – direkt die Offenbarung und die Inspiration von Allah - Erhaben ist Er - bekommen. Sie brauchen überhaupt keine Überlieferungskette.

    Unter den Glaubensformen der Schi'a ist auch - wie wir später sehen werden - dass dieser Qur'an, den wir heute bei uns haben, nicht vollständig sei. Dieser Qur'an hat mehr als 6000 Verse, und dennoch sagen sie, er sei nicht vollständig. Auch behaupten sie, dass niemand den richtigen Qur'an gesammelt hat, außer 'Ali - Allahs Wohlgefallen auf ihm -. Und als er diesen Qur'an Abu Bakr - Allahs Wohlgefallen auf ihm - und ‘Uthman - Allahs Wohlgefallen auf ihm - geben wollte, haben sie ihn abgelehnt, denn Allah hätte in diesem Qur'an ('Ali’s) - so wie sie sagen - die Schandtaten der Sahabah von den Muhajirin und den Ansar offenbart, sodass Abu Bakr und 'Umar nicht wollten, dass diese Schanden der Sahabah bekannt werden. 'Ali - Allahs Wohlgefallen auf ihm - fürchtete sich vor diesen Beiden und versteckte diesen Qur'an; jedoch stellt sich eine Frage: Warum hat 'Ali - Allahs Wohlgefallen auf ihm -, wenn sie das so behaupten, während seiner Khilafah nicht nach diesem Qur'an gerichtet, obwohl er bei ihm war? Und sie nennen ihn "Mushaf Fatimah", oder der "Qur'an von Fatimah". Aber es ist genug, dass sie unser Blut... wir werden inschallah über ihre 'Aqidah sprechen.

    Es gibt viele Sekten und viele Unterteilungen bei den Schi'a. Wir werden heute über die al-Ithna 'aschariah, die Zwölfer reden. Sie haben etwas, was Imamat heißt: al-Imama. Sie glauben an sogenannte unfehlbare, sündenlosen Imame. Sie schreiben diesen Imamen Eigenschaften zu, mit denen sich Allah - Erhaben ist Er - beschrieben hat, die nicht einmal Muhammad - Allahs Segen und Heil auf ihm - besaß. In dieser Sache und dem Tafsir des Qur'an sind sie den Sufis ähnlich.

    So gibt es die Zwölfer, die Siebener, die Neuner, die Zehner, je nachdem bei welchem Imam sie geblieben sind. Wir werden heute über die Zwölfer sprechen; sie heißen auch Rafidah, weil sie den Rat oder den Befehl - die Nasihah - von Zaid ablehnten, über 'Umar und Abu Bakr - Allahs Wohlgefallen auf beiden - Gutes zu sprechen und sie zu loben. Sie lehnten es ab - rafadu -, und seit diesem Zeitpunkt heißen sie ar-Rafidah oder Rauafid, weil sie ablehnten, Umar und Abu Bakr - Allahs Wohlgefallen auf beiden - zu loben. Wir werden in ihrer 'Aqidah sehen, dass dies nur eine Spielerei der Perser und der Juden ist, um eine große Barriere zwischen Arabern und ihnen aufzubauen, damit für sie immer eine Möglichkeit besteht, noch mal zu ihrer Herrschaft zu gelangen und die Araber geschwächt werden. Jedoch verstehen sie nicht, dass sie es mit Allah - Erhaben ist Er -, mit dem Gesandten - Allahs Segen und Heil auf ihm - und mit den Gläubigen zu tun haben. Deswegen werden wir inscha Allah die Imame bei den Zwölfern anführen, sodass wir wissen, welche Imame sie meinen. Wir werden darlegen, wer in dieser Zeit ihre Gelehrten sind, und wir werden ihre Bücher, einiges aus ihren Büchern und ihre 'Aqidah betrachten. Jeder, der sich vergewissern will, geht am besten in ihre Botschaft, denn die Iraner sind so gut, dass sie ihn mit Büchern voll gepackt nach Hause zurückschicken werden.

    ·        Der erste Imam aus der Sicht der Schi'a ist 'Ali ibn Abi Talib - Allahs Wohlgefallen auf ihm -, der vierte Khalif, und sie nennen ihn al-Murtabba - der Auserwählte - oder der erste Imam. Wir wissen, wer ihn getötet hat? Ein von den Khauarij, dessen Name 'Abdurrahman ibn Muljim war. Er tötete 'Ali - Allahs Wohlgefallen auf ihm -, weil er glaubte, 'Ali - Allahs Wohlgefallen auf ihm - wäre Kafir. Und wir wissen, dass Muhammad - Allahs Heil und Segen auf ihm - gesagt hat: "Sollte ich leben, bis die Chawarij erscheinen, würde ich sie töten, genauso wie das Volk von 'Ad getötet wurde."

    ·        Der zweite Imam bei ihnen ist Al-Hassan Sohn 'Alis - Allahs Wohlgefallen auf beiden -.

    ·        Der dritte Imam ist al-Husain Sohn 'Alis - Allahs Wohlgefallen auf beiden -. Der zweite Sohn 'Alis - Allahs Wohlgefallen auf ihm -.

    ·        Der vierte Imam ist 'Ali Zain ul 'Abidin Sohn Al-Husains.

    ·        Der fünfte Imam ist Muhammad al-Baqir Sohn des 'Ali Zain ul 'Abidin.

    ·        Der sechste Imam ist – über den sie soviel lügen oder bei dem ihre Überlieferungsketten am meisten ohne Verbindung enden - ist Jafar as-Sadiq ibn Muhammad al Baqir, der Sohn vom fünften Imam. Er war ein großer Gelehrter der Ahl us-Sunnah ua'l Jama'ah.

    ·        Der siebte Imam ist Musa al-Qathim Sohn Jafar as-Sadiqs.

    ·        Der achte Imam ist 'Ali Riddah Sohn des Musa al-Qathim.

    ·        Der neunte Imam ist Muhammad al-Jauad Sohn des 'Ali Riddah.

    ·        Der zehnte Imam ist 'Ali al-Hadi Sohn des Muhammad al-Jauad.

    ·        Der elfte ist al-Hassan al Asqari Sohn 'Ali al-Hadis.

    ·        Und der zwölfte Imam ist Muhammad al-Mahdi Sohn des Hassan al-Asqari. Bei ihm wird kein Geburtsdatum angeführt: er ist also überhaupt nicht geboren worden. Dieser Muhammad al-Mahdi ibnul Hassan al-Asqari ist der erwartete Imam. Sie nennen ihn al-Mahdi: der verborgene, erwartete Imam.

    Die Geschichte dieses Imams ist, dass er - gemäß ihrem Glauben - vor langer Zeit in einer Stadt, die damals Surraman Raha… [schwer verständlich] hieß, in eine Höhle ging und seitdem niemals aus dieser Höhle raus kam. Jedoch haben die Schi'a Meinungsverschiedenheit hinsichtlich dessen, wie alt dieser Imam zu gegebener Zeit war. Einige meinen, er wäre vier Jahre alt gewesen, andere wiederum meinen, er wäre acht Jahre alt gewesen usw. Man sollte erwähnen, dass viele Gelehrten die Ansicht vertreten, dass diese Person Muhammad al-Mahdi ibnul Hassan al-Asqari niemals existierte und lebte. Eine Person also, die nicht existiert. Das ist ihr verborgener Imam, dessen Augen und sein Sehen jedoch anwesend sind, und er schaut, was die Sunnis mit den Schi'a machen. Er sieht das Leiden der Schi'a usw. Wenn dieser Imam kommt, wird er angeblich nach Madinah gehen und die Körper von Abu Bakr und 'Umar hervorbringen und sie wieder zum Leben erwecken. Er wird ihnen sagen: "Ihr zwei Götzen von Quraisch" - sie nennen sie Götzen von Quraisch -, "warum habt ihr das Khalifat von 'Ali gestohlen?" Danach wird er eine Schari'ah-Strafe ausführen und Abu Bakr und 'Umar töten.

    Also das sind noch mal die 12 Imame damit ihr ungefähr die Namen kennt, denn die Schi'a kommen immer wieder und wollen diese loben.

    Zweitens: Zu ihren bekanntesten Gelehrten gehören: 'Abdullah ibn Saba - der erste und die eigentliche Wurzel unter ihnen -, von dem wir bereits gesprochen haben. Über ihn werden wir nicht mehr sprechen.

    Der zweite ist Mansur Ahmad ibn Abi Talib at-Tubrusi, gest. im Jahre 588 n.H.. Er hat ein Buch mit dem Titel "al-Ihtijaj" ("Die Argumentaion") geschrieben.

    Drittens al-Kulaini, der das Buch "al-Kafi" verfasste. Wir erwähnten bereits, dass al-Kafi für die Schi'a so ist, wie für uns al-Buchari. In Usul al-Kafi - al-Kafi - finden wir 16199 Hadithe von Muhammad - Allahs Segen und Heil auf ihm -, und wir sollten wissen, dass Ahl us-Sunnah wa'l Jama'ah von den Sahih Hadithen nur 6000 hat.

    Und wir finden vor, dass sie sagen, die Imame kennen das Verborgene (al-Ghaib); die Imame wissen, was sein wird; die Imaame kennen genau den Zeitpunkt ihres Todes. Sie sterben nur wenn sie einverstanden sind. Genauso wie bei den Sufis.[...] Die Schi'a kamen, und die Sufis kamen als Antwort. Nur sind es nicht ihre Imame, so wie er sie beschreibt. Wir haben doch unsere Schuyuch. Unsere Schaichs sind genauso wie ihre Imame. Und die Schi'a beschreiben ihre Imame, wie wir erwähnt haben, mit Eigenschaften, die nur Allah - Erhaben ist Er - gehören.

    Viertens Al-Hajj Mirza an-Nuri at-Tabrisi, gest. im Jahre 1320 n.H. Er schrieb ein Buch Faslul Khitab, in dem er darüber sprach, dass der Qur'an vollkommen verändert sei. Natürlich von wem? Von den Sahabah. Dieser Qur'an, den wir heute in der Hand haben, dass er nicht vollständig ist und der eigentliche Qur’an nur in Besitz von 'Ali war, aber die Imame kennen aus diesem einige Verse. Die Imame wissen viele Suren. Es gibt Suren, die sie in ihrem Qur'an haben, wie die Surah al-Wilayah, wo sie über ihre Imame usw. sprechen. Ganze Suren, die sie sich ausgedacht haben, aber hauptsächlich geht es in diesem Buch über die Unvollständigkeit des Qur'an, den wir heute bei uns haben. Allah sagt in der Surah al-Ma.idah: "Al-yauma akmaltu lakum dinakum" ("Heute habe ich euren Glauben vollendet"). Und sie behaupten, unser Qur'an ist nicht vollständig.

    Es ist wichtig zu erwähnen, dass, als dieses Buch 1320 n.H. veröffentlicht wurde - das war nicht vor langer Zeit - viel Aufregung und große Reaktion bei den Schi'a aufkam. Warum? Weil sich die Schi'a bzw. die oberen Gelehrten unter den Schi'a - Gelehrte in Anführungs­zeichen - aufgeregt haben, da sie nicht damit einverstanden waren, dass diese Tatsache über ihre 'Aqidah verbreitet wird. Vielmehr wollten sie stets, dass ihre 'Aqidah über einzelne Bücher verteilt bleibt, so dass sie für die Menschen nicht zugänglich sind, die über sie etwas wissen wollen. Insbesondere damit die Sunnis das nicht lesen. Falls die Sunnis das wissen, dann verlieren die Schi'a eine große Chance sich den Sunnis zu nähern, so wie sie es heute behaupten und machen, indem sie sagen: „Wir wollen Brüderlichkeit, Gespräche führen; wir wollen uns euch annähern; wir sprechen über eine Islamische Ummah usw.“

    Ein ähnlicher Mensch ist Ayatullah al-Mamikani, ein Hadith-Gelehrter unter ihnen. Er sprach über die Menschen als ob sie gut seien und alsob man von ihnen Hadith annehmen könnte usw. Jedoch sprach er in seinem Buch über Abu Bakr und 'Umar - Allahs Wohlgefallen auf beiden -, dass sie "al-Jibt uat-Taghut" sind. Ein Jibt ist ein Götze, und ein Taghut  ist ein Schaytan. Er bezeichnete also Abu Bakr und 'Umar mit diesen Namen. Al-Majlisi in seinem Buch [schwer verständlich] indem er die Überzeugung von Schi'a herüberbringt und ein Buch [schwer verständlich] - Dabei muss ich erwähnen, dass die Schi'a den Krieg in Bosnien ausnutzen wollten, indem sie der Regierung viel Geld anboten, und als Gegenleistung musste die Regierung entgegenkommen. Unter anderem mit dem Übersetzen einiger Bücher der Schi'a, wie das Buch von Khomaini "al-Hukumah al Islamiyyah" ("Die Islamische Regierung") und einige Bücher, die wir dargelegt haben, in denen al-Buchari und Muslim als Legenden bezeichnet werden.

    Einer von den letzten ("Gelehrten") ist Ayatullah al-Khomaini. Er führte die iranische Revolution an und zu Beginn sprach er schön über die Islamische Ummah, aber später stellte sich heraus, dass sich nichts aus dem Gespräch ergab, und dass alles, was er machte, nur eine Taqya (Verstellung) von den Schi'a war. Wir werden sehen, was eine Taqya ist. Taqya bedeutet, dass man etwas anderes vormacht als das, wovon man überzeugt ist. Seine Aussagen wie „Ja, wir sind Brüder; wir sind so und so; es gibt keine Unterschiede zwischen uns“ dienten nur dazu, um seine Ziele zu erreichen. Sie sagen, dass es ist nicht erlaubt sei, hinter einem Sunni zu beten. Jedoch wenn er bei den Sunnis ist, soll er mit ihnen beteten, denn dieses Gebet von Taqya – dieses Täuschungs-Gebet – ist 27 mal besser als ein Gebet allein, aber wenn er nach Hause zurückkommt, muss er das Gebet noch mal wiederholen. Oder wenn sie Wudhu nehmen; bei den Schi'a gibt es keine Waschung der Füße, sondern nur ein Mash - das Bestreichen der Füße mit der Hand -, sie sagen jedoch, dass man unter den Sunnis aufgrund von Taqya die Füße waschen soll, damit man sich ihnen nähert und sie ihre 'Aqidah nehmen. Und wir wissen, was Khomaini mit der Bevölkerung Iraqs gemacht hat usw.

    Es gibt viele Beweise, dass Khomaini, l'anatullah 'alaihi, mit den Russen gearbeitet und der Regierung Ratschläge erteilt hat, sodass sie gute Beziehungen mit den Russen aufrechterhalten konnten. Denn es gab einen Waffenhandel und vieles mehr. Es ist bekannt, dass die Schi'a daran gearbeitet haben, den Sunnis Steine in den Weg zu legen, während sie in Afghanistan am Bau eines Ahl us-Sunnah ua’l-Jama’ah Staates arbeiten. Und dass sie der schiitischen Bevölkerung in Afghanistan Geld gezahlt haben damit sie in den Grenzgebieten zum Iran Land kaufen. Auch ist es bekannt, dass die Schi'a eine [schwer verständlich] eine Revolution im Gebiet von Scham - dem heutigen Syrien/Palästina/Jordanien - begannen, als die Osmanen nahe Wien waren; zwei Mal. Der Sultan kam auf der Grundlage einer Fatwa des damaligen Schaich ul-Islam mit einem Heer und vertrieb die Schi'a. Sie leben im Iran, im Libanon, in Pakistan usw., und es gibt eine schiitische Minderheit in Saudi-Arabien.

    Wir haben bereits von ihrer 'Aqidah gesprochen und gesagt, dass al-Imamah mit einem "Nass" (deutsch: Text) übermittelt worden sein muss. Der Imam muss auf den nächsten schriftlich hinweisen. Und sie glauben, dass Muhammad - Allahs Segen und Heil auf ihm - eine Schrift hinterlassen hat, dass 'Ali - Allahs Wohlgefallen auf ihm - nach ihm kommt und Imam ist. Dies ist für sie sehr wichtig, ein Rukn (Säule) von Iman, und jeder, der nicht an das Imamat glaubt, ist aus ihrer Sicht ein Kafir.

    Genauso glauben sie, dass ihre ihre Imame keine Fehler machen. Sie machen keine großen Sünden und keine kleinen Sünden, also wie Engel.

    Al-'Ilm (Wissen): Sie glauben, dass ihre Imame von Allah - Erhaben ist Er - oder von Muhammad - Allahs Heil und Segen auf ihm - das Wissen direkt bekommen, auch wenn sich dieses Wissen nicht im Qur'an befindet, sodass die Schi'a für neu entstandene Situationen immer Lösungen haben. Der Imam bekommt es so; er ist ein Imam; man muss daran glauben. Sollte etwas Neues entstehen, dann hat die Schi'a immer eine Lösung, jedoch sollte man hier erwähnen, dass dies nicht heißt, dass der Islam, der Qur'an und die Sunnah nicht eine Lösung hätten. Der Qur'an und die Sunnah haben eine Lösung für alles, was bis zum Tag des Jüngsten Gerichtes entstehen wird. Die Schi'a haben es deswegen gesagt, um neue Gesetzgebungen zu erfinden, genauso wie die Sufis, denn auf diese Weise wird es bei ihnen kein haram und kein halal mehr geben. Der Imam ist jener, der das Wissen bekommt, und er bestimmt, was halal und was haram ist. Und es gibt ihnen die Möglichkeit, neue Gesetzgebungen zu erschaffen usw. und einen neuen Glauben unabhängig vom Islam aufzubauen, der überhaupt keine Beziehungen zum Islam hat.

    Wunder: Sie glauben auch, dass ihre Imame viele Wunder vollbringen können, und es ist nichts, woran wir zweifeln sollten, denn wir wissen: es gibt Christen heutzutage, die diese Wunder vollbringen können; es gibt Sufis, die fliegen können und sich mit Schwertern durchstechen; es gibt Menschen, die über Wasser gehen. Wir wissen auch, dass sie das alles mit den Jinn und mit Sihr (Magie) machen. Unsere Gelehrten sagten - unter ihnen Imam adh-Dhahabi und Imam asch-Schafi'i -, dass wenn man einen Menschen fliegen sieht, sollen man wissen, dass er das nur mit Hilfe der Jinn macht. Andere Gelehrte sagten: „Spring auf ihn, pack ihn am Hals und lese ihm die Verse von Ayat-ul Kursi vor, damit der Jinn aus seinem Körper verschwindet.“ Und sie glauben, dass diese Wundervollbringung ein Zeichen für die Wahrhaftigkeit ihrer Behauptung ist, dass die Imame sünden- oder fehlerfrei sind.

    Über den Mahdi haben wir schon gesprochen. Sie glauben, dass der Mahdi zurückkommen und dieselben Eigenschaften haben wird, wie der Mahdi, über den der Prophet - Allahs Heil und Segen auf ihm - in den Hadithen sprach. Die Hadithe, die über Mahdi sprechen sind mutawatir (vielfach überliefert).

    Sie meinen, dass zwar der Körper des verborgenen Imams abwesend ist, jedoch er selber anwesend sei und weiß, was passiert. Ebenso bekommen die Imame von diesem verborgenen Imam Nachrichten, unter anderem in Form von Offenbarungen. Er offenbart ihnen, wenn sie etwas brauchen.

    At-Taqya (Verstellung): Das ist sehr wichtig. Wir werden es so definieren: „Das Vortäuschen von etwas, was sich nicht wirklich im Herzen befindet.“ Man spielt etwas vor, was im Herzen nicht zu finden ist. Dies ist bei ihnen ein "Asl", also ein Grundstein der Grundsätzen des Imans; ein Grundstein des Glaubens bei den Schi'a. Schaut, was sie über diese Taqya sagen. Und wem schreiben sie diese Aussage zu? Jafar as-Sadiq, dem Imam von Ahl us-Sunnah ual-Jama’ah, dem bekannten Faqih, dem bekannten Rechtsgelehrten von Ahl us-Sunnah wa’l-Jama’ah. Er soll gesagt haben [arabisch]: "At-Taqya ist mein Glaube und der Glaube meiner Vorväter. Jener, der keine Taqya bei sich hat, der hat bei sich keinen Iman." Daher sollt ihr wissen, wenn ein Schiit zu euch kommt und etwas vorzutäuschen versucht, ihr immer im Hinterkopf habt, dass es Taqya sein kann. Sie sind bereit und Hundertprozent von dieser Taqya überzeugt, denn in ihrer 'Aqidah ist es so - wie wir gesehen haben -, dass derjenige, der diese Taqya nicht durchführt nichts mit dem Glauben zu tun hat.

    Al-Mut'a (Zeitehe): Es ist euch der schitische Glaube bekannt, dass man eine Frau heiraten und einen Vertrag für fünf, zehn oder fünfzehn Minuten abschließen kann, je nachdem, welche Vereinbarung man gemeinsam trifft. Mut'a ist, dass man sich mit einer Frau vergnügt (mit ihr Geschlechtsverkehr hat etc.). Soweit ich mich erinnern kann, gibt es so viele Informationen. Ich habe viel Literatur über Schi'a. Sie schreiben auch - glaube ich - Jafar as-Sadiq die Antwort auf die Frage, wie alt das jüngste Mädchen für die Verwendung von Muta' sein darf, zu, dass er sagte: so alt, dass es nicht betrügen kann. Wie alt hat er gesagt? Zehn Jahre. Und das schreiben sie Jafar as-Sadiq - Allahs Wohlgefallen auf ihm - zu. Khomaini hat die gleichen Aussagen über Muta' gemacht.

    In ihrem Buch Al-Kafi, das für sie derart ist wie für uns das Buch Sahih al-Buchari, haben sie einen Hadith von Jafar as-Sadiq; der arme Jafar, so viel Lügen über ihn! [arabisch] Al-Kafi, auf Seite 57, Jafar as-Sadiq - Allahs Wohlgefallen auf ihm - soll gesagt haben: „Wir haben bei uns den Mushaf von Fatimah.“ Und da sagte einer: „Was ist der Mushaf von Fatimah?“ Er sagte: „Ein Mushaf, ein Qur'an, ähnlich eurem Qur'an - oder ein Qur'an, der dreimal so ist, wie euer Qur'an, - bei Allah - in diesem Qur'an gibt es nicht einmal einen Harf (Buchstabe) der sich in eurem befindet.“

    Wir finden bei den Schi'a vor, dass es viele Widersprüche gibt, so viele Widersprüche, so viele Widersprüche. Einmal sagt er so, dann wieder so, Mal wieder so. Es ist nicht verwunderlich, dass sie so viele Widersprüche haben, denn sie haben keine Überlieferungskette. Sie sagen daher, wenn es so viele Widersprüche gibt, dass ein Schi'a-Gelehrter kommen und einen Ijtihad (Innere Anstrengung für Urteilsfindung) machen soll, dass er sich selber bemühen und abschätzen kann, welcher der Richtigste ist. Und wenn du ihn fragst, was mit dem Restlichen ist, so sagt er, dass er das wegen Taqya sagte. Weil er was? Weil er etwas vorgegeben hat, es jedoch nicht so gemeint hat. Deswegen kommt jeder und macht seinen Ijtihad auf eine andere Weise. Daher kommt bei jedem Schi'a-Gelehrten etwas anderes raus. Ich frage jetzt: Was ist nun die richtige Vorschrift und was ist Taqya? Wie wollen sie das wissen? Das können sie überhaupt nicht feststellen.

    Es ist auch nicht nötig, dass wir versuchen, den Schi'a zu beweisen, sie wären nicht auf dem richtigen Weg. Es reicht aus, dass sie die Sahabah ungläubig heißen und meinen, der Qur'an sei nicht vollständig usw.

    [arabisch] Al-Bara'a die Unschuld der drei ersten Khalifen. Sie meinen, dass sie gewalttätig das Khalifat von 'Ali nahmen. Sie haben nichts mit diesen drei Menschen zu tun, und sie schreiben ihnen Eigenschaften zu, die wir zuvor erwähnt haben. Wir finden auch vor, dass die Schi'a den Namen Abu Bakr, 'Umar, 'Aischah und Haffsa unter ihre Füße tätowieren lassen, damit sie diese Namen immer auf den Boden stampfen können. Die Verfluchung dieser drei Personen ist für Schi'a wie ein Abendessen. Zu Beginn jeder Arbeit sagt ein Muslim Bismillah; sie hingegen sagen sie n'auzubillah, Verflucht sei 'Umar oder Ähnliches, n'auzubillah.

    Es gibt Menschen unter ihnen, die behaupten, 'Ali - Allahs Wohlgefallen auf ihm - wäre selber ein Gott. Von den Zwölfern gibt es welche, die behaupten, er wäre ein Gott, und er wäre auf der Stufe der Göttlichkeit. Es gibt welche, die sagen, Jibril - Friede mit ihm - hätte bei der Überbringung des Qur'an - der Offenbarung - einen Fehler gemacht. Er brachte den Qur'an zu Muhammad - Allahs Segen und Heil auf ihm -. Was war sein Fehler? Sie sagen, Muhammad - Allahs Heil und Segen auf ihm - war 'Ali sehr ähnlich, und Jibril - Friede mit ihm - konnte zwischen ihnen nicht unterscheiden. Genauso wie sich zwei Krähen (arabisch: al-Ghurab) nicht voneinander unterscheiden. Und sie wurden demnach al-Ghurabiyyah genannt, weil sie diesen Ausdruck der Krähe verwendet haben. Jibril - Allahs Segen und Heil auf ihm - hätte also einen Fehler gemacht. Was wissen wir, wie die 'Aqidah von Ahl us-Sunnah wa’l-Jama’ah über die Engel ist? [arabisch] Sie widersetzen sich nicht Allah - Erhaben ist Er - in dem, was Er ihnen befohlen hat und führen aus, was ihnen Allah befiehlt. Sie machen solche Fehler nicht. Was sie sich nicht alles einfallen lassen, um diese falsche 'Aqidah zu schützen.

    Sie haben einen Feiertag 'Id ul Ghadir oder Ghudayr; dies ist der 18. des Monats Dhul-Hijjah. Dieser Tag ist für sie besser als 'Id ul-Adha und 'Id ul-Fitr, und sie nennen diesen Tag al-'Id ul-Akbar: Der größte Feiertag. An diesem Tag fasten sie und sagen, Muhammad - Allahs Segen und Heil auf ihm - hätte an diesem Tag eine Wasiyah hinterlassen: "Imam 'Ali - Allahs Wohlgefallen auf ihm - ist der Imam nach mir."

    Was machen die Schi'a noch? Sie feiern den sog. Nauruz-Tag. Dieser Nauruz ist ein Feiertag der Perser. Sie sagen, dass al-Ghusl - das Waschen - an diesem Feiertag eine Sunnah ist. Es ist wichtig, dass wir sehen, dass sie Feiertage von den Persern haben; schau, wie das Persische noch aufbewahrt werden muss, um sich von den Arabern zu unterscheiden. Zu ihnen wurde Muhammad - Allahs Segen und Heil auf ihm - gesandt; zu jenen, die kein Wissen hatten.

    Der Tag, an dem Abu Lulua al-Majusi, l'anatullah 'alaihi, 'Umar - Allahs Wohlgefallen auf ihm - tötete, ist bei den Schi'ah auch ein Feiertag. Dies ist der neunte Tag von Schahr (Monat) Rabiul 'aual. Hierzu gehört es sich, dass sie zu den Gräbern ihrer heiligen Imame hingehen, zu ihnen beten, sich bei ihren Gebeten beklagen, weinen und sich auf die Brust schlagen. Und wenn ihr zu Hajj geht, inscha Allah, werdet ihr auf dem Friedhof Al-Baqii', in dem viele Sahabah begraben wurden - sehen, dass die Schi'a und die Schiitinnen dort sitzen, weinen, verfluchen, und sie beklagen sich auf die Brust schlagend. Auch werdet ihr sehen, dass zwischen ihnen und uns keine Brüderlichkeit bestehen kann. Insbesondere  nicht nach all dem, was wir über ihre 'Aqidah dargelegt haben.

    Wir sehen in ihrer 'Aqidah auch, dass sie an den Pantheismus glauben. Al-Hulul an al-Ittihad - das Einswerden mit Allah - Erhaben ist Er -. So wie es bei Sufis und Christen und anderen vorkommt. Das göttliche Wesen Allah - Erhaben ist Er - fließt bei ihnen ein, und sie werden Eins mit ihm. Danach gibt es keine Geheimnisse; gar nichts mehr, auch keine Befehle mehr von Allah. Alles, was dieser Imam bzw. Schaikh macht, dagegen kannst du dich nicht widersetzen. Er bekommt es direkt von Allah - Erhaben ist Er -; er nennt es halal, er nennt es haram und er macht, was er will. Wir werden sehen, wie sie 'Ali - Allahs Wohlgefallen auf ihm - göttliche Eigenschaften zuschreiben, und dass dies dem ähnelt, was die Christen mit 'Isa - Friede mit ihm - bzw. die Juden mit Ezra gemacht haben - mit 'Uzair: "wa qalati-l yahudu 'uzairu bnullah." ("Und die Juden sagten Esra sei der Sohn von Allah.") "wa qalati-n nasara-l masihu bnullah." ("Und die Christen sagen der Messias wäre der Sohn von Allah.") [9:30]

    Die Schi'a gaben 'Ali göttliche Eigenschaften. Wir sehen, dass sich in diesem Glauben alles Mögliche versammelt hat. Wie ich bereits sagte; es ist nicht auszuschließen und sehr wahrscheinlich, dass die jüdischen und christlichen Perser jene waren, welche die Unwissenheit der neu zum Islam konvertierten ausnutzten und diese falsche 'Aqidah verbreiteten, nur um eine Gegenkraft inmitten der Islamischen Reihen zu entwickeln, mit der wir in Zukunft immer wieder Probleme haben sollen.

    Heutzutage sehen wir, dass wir ungeheuer viel für die Finanzierung von Büchern - und diese dienen als Antwort auf ihren Unsinn, damit die Massen ihnen nicht folgen -, die über die ’Aqidah der Schi’a, der Sufis und anderen handeln, ausgeben, anstatt, dass wir uns nur mit den Kuffar befassen und nur Bücher für den Dialog mit den Kuffar schreiben. Das wissen die Ungläubigen sehr gut, und sie benutzen die Schi'a. Genauso wie in Afghanistan die Schi'a kommen und noch mal Afghanistan angreifen. Sie wollen uns immer wieder mit den Schi'a und den Sufis beschäftigen. Wir Muslime beschäftigen uns nur mit den Mubtadi'a (Neuerer), mit den Firaq (Gruppen), mit den Bid'ah-Gruppen, die Neuerungen in diesen Glauben (und nicht nur in Taten) einbrachten. Jedoch lassen sie uns überhaupt keine Zeit, damit wir uns mit ihnen beschäftigen. Dies ist auch eine Art, wie die Kuffar gegen uns kämpfen.

    Die Schi'a bezeichnen unsere Gelehrten als Kuffar. Und ich habe selber ein Schi'a-Buch gelesen, wo es so drin stand. Imam Abu Hanifah sagen sie, wäre ungläubig; Imam Ahmad ibn Hanbal bezeichnen sie als ungläubig; Imam al-Awzai [schwer verständlich] Fast alle unserer Gelehrten bezeichnen die Schi'a als ungläubig. Die Sufis bezeichnen Ibn Taymiyyah, Muhammad ibn 'Abdal Wahhab usw. als ungläubig.

    Bezeichnet die Ahl us-Sunnah ua’l-Jama’ah die Schi'a als ungläubig? Sagen die Gelehrten von Ahl us-Sunnah ua’l-Jama’ah, dass die Schi'a ungläubig sind? Man sollte erwähnen, dass sie über den Gelehrten von Kufa - Abu Hanifah - Allahs Wohlgefallen auf ihm - - sagen [arabisch]: "Es ist im Islam niemals widerlicheres oder ein Wesen mit mehr Schaden geboren worden, als Abu Hanifah." Abu Hanifah war unter jenen, welche die Schi'a als Ungläubige bezeichneten. Es gibt Gelehrte von Ahl us-Sunnah ua’l-Jama’ah, die kategorisieren und sagen, dass er zur Reue gerufen, und dann bestraft wird, wenn er nicht bereut. Er kommt ins Gefängnis, bis er stirbt. Es gibt solche, die sagen, dass sie Kuffar sind, wenn sie alle Sahabah beschimpfen usw. Jedoch ist inschaAllah die beste und wahrhaftigste aller Aussagen der Gelehrten von Ahl us-Sunnah ua’l-Jama’ah jene, die auch Ibn Taymiyyah als stärkste Meinung genommen hat; und ich werde inschaAllah lesen, was Schaich ul-Islam Ibn Taymiyyah in seinem Buch [arabisch] "Das herausgenommene Schwert" sagte. In seinem gesamten Buch geht es um das Beschimpfen Allahs, Seines Gesandten und der Gefährten. Er sagt: "Was den anbelangt, der mit seinem Schimpfen die Überzeugung verbunden hat, dass 'Ali ein Gott ist, oder dass er ein Gesandter war, oder dass Jibril - Friede mit ihm - einen Fehler machte in der Risalah - in der Überbringung der Offenbarung -, da gibt es keinen Zweifel, dass diese Person ein Kafir ist." Er sagt: "Und es gibt keinen Zweifel, dass derjenige, der an seinen Kufr zweifelt oder diesen Mann nicht ungläubig heißen will, auch ein Kafir ist." Es gibt keinen Zweifel am Kufr dieser Person, die nicht diesen Menschen ungläubig heißen will. [Kassette ist hier kaputt]

    Auch der, der behauptet, dass einige Verse vom Qur'an fehlen oder verborgen sind - so einer ist nach Ibn Taymiyyah auch ein Kafir. Wir vergessen zu erwähnen, dass die Schi'a glauben, die Verse des Qur'ans hätten eine verborgene und eine äußere Bedeutung. Ein Beispiel für eine verborgene Bedeutung ist: Allah befiehlt die Kuh zu schlachten, und hiermit soll angeblich 'Aischah gemeint sein. Weiterhin wären mit den beiden Händen Abu Lahabs Abu Bakr und 'Umar gemeint – hierzu sagt Ibn Taymiyyah: "Genauso ergeht es dem, der behauptet, dass der Qur'an innere oder verborgene Bedeutung hat, die einen dazu berechtigen, die Verpflichtungen gegenüber Allah - Erhaben ist Er - wegzustreichen. Allah sagt (ungefähre Bedeutung) „betet fünf Gebete“. Der Imam oder ein Sufi-Schaich kommt und sagt: „Nein, nein; ich habe die Stufe von Jaqin (absolute Sicherheit) erreicht, ich muss jetzt nicht mehr beten.“ Hierzu sagt Schaich ul-Islam Ibn Taymiyyah, dass, wer so etwas behauptet, auch ein Kafir ist. Schaich ul-Islam Ibn Taymiyyah sagte: "Aber jener, der die Sahabah beleidigt, indem er ihre Gerechtigkeit durch seine Aussagen verringert: ein Sahabai war geizig, kein zahid, nicht bescheiden, ein Feigling, und dass er nicht viel Wissen hatte usw., so verlangen diese Beleidigungen eine Disziplinar­maßnahme und eine Strafe. Jedoch sind sie keine Kuffar." Es sagte auch Schaich ul-Islam Ibn Taymiyyah: "Was die anbelangt, die behaupten, dass die Sahabah nach dem Tod Muhammad - Allahs Heil und Segen auf ihm - zu den Murtadin (Abtrünnige) wurden, abgesehen von einer kleinen Anzahl, die die Zahl 20 nicht übersteigt, und dass viele von ihnen zu Fussaq, zu Sündern, wurden - auch hier gibt es keine Zweifel, dass diese Person ein Kafir ist." Warum? Weil er verleugnet, worauf der Qur'an in vielen Versen hinweist, so wie wir am Anfang gesagt haben, wo Allah - Erhaben ist Er - über die Sahabah, die Muhajirin, die Ansar usw. spricht.

    Ich hoffe inschaAllah, dass wir es geschafft haben, etwas von der 'Aqidah der Schi'a zu vermitteln - auf eine Weise die jeder verstehen konnte. Ich bedanke mich bei Allah - Erhaben ist Er -. Alles, was ich an Fehlern gemacht habe, ist von mir und meinem Schaytan. Ich bete zu Allah - Erhaben ist Er -, dass Er mir alle Fehler verzeiht, die ich gemacht habe, ich bete zu Allah - Erhaben ist Er -, dass Er euch für eure Geduld belohnt. Ich bete zu Allah - Erhaben ist Er -, dass Er unsere Sünden verzeiht, dass Er die Muslime noch mal zum richtigen Glauben zurückkehren lässt - auf die beste Weise. Ich bete zu Allah - Erhaben ist Er -, dass Er den Mujahidin auf allen Orten dieser Erde hilft. Ich bete zu Allah - Erhaben ist Er -, dass Er uns eine Schahadah schenkt, mit der Brust zum Gegner und nicht mit dem Rücken.



    [1] Hier ist die Sira (Biographie) des Propheten, Allahs Segen und Heil auf ihm, gemeint. [Anmerkung des Überarbeiters]

    [2] Surah Ali 'Imran, Vers 110

    [3] Siehe in den Geschichtsbüchern von at-Tabari und von Ibn Kathir.

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