Schweinefleisch - Genuss mit Risiko

Kurzbeschreibung

Warum hat Allah Schweinefleisch verboten, obwohl das Schwein ein von ihm erschaffenes Geschöpf ist?

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    Schweinefleisch - Genuss mit Risiko?

    لحم الخنزير – الاستمتاع بالخطر؟

    ]باللغة الألمانية[

    Quelle/المصدر:

    www.Way-to-Allah.com

    1430-2009

    Der Islam für Alle zugänglich!

    بســم الله الرحمن الرحيـم

    Im Namen Allahs, des Erbarmers, des Barmherzigen

    Schweinefleisch - Genuss mit Risiko?

    Diese Frage ist eine der meist gestellten Fragen an die Muslime. Obwohl die Juden genauso davon betroffen sind, wird doch diese Frage nur den Muslimen gestellt. Das Verbot des Schweinefleischgenusses, geht bis auf Moses zurück.

    Bibel: Altes Testament 3. Buch Mose 11 Vers 4

    Nur diese dürft ihr nicht essen...

    Vers 7 ...das Schwein

    Vers 8 ...vom Fleisch dieser Tiere dürft ihr weder essen noch ihr Aas anrühren; denn sie sind euch unrein.

    Qur'an: Sure 2 Vers 173

    "Verboten hat ER euch nur (den Genuss von) natürlich Verendeten, Blut, Schweinefleisch und dem, worüber etwas anderes als Gott angerufen worden ist."

    Dies sind die Gebote Gottes. Des einen Gottes, der sich keinen Sohn nahm. Dem Ewigen, dem ohne Anfang und ohne Ende. Er kennt die Geheimnisse dieser Welt, wir wissen jedoch nur das, was er uns wissen lässt. Bei Gott ruht der Ausgang aller Dinge. Was er uns auferlegt, ist nur zu unserem Vorteil. Gott hat davon keinerlei Nutzen, weder schmälert es noch mindert es seine Macht. Er ist der Unabhängige, der Ewig-Beständige, Er wurde nicht gezeugt, und keiner ist Ihm gleich. Wer ist da, der Fürsprache einlegen kann bei Ihm, außer mit seiner Erlaubnis.

    Bevor wir uns dem wissenschaftlichen Teil dieses Verbotes widmen, soll erstmal eines klargestellt sein. Egal ob wir den Sinn des Verbotes verstehen oder nicht, an allererster Stelle kommt: wir sind zum Gehorsam gegenüber unserem Schöpfer verpflichtet. Dieser Gehorsam verbietet uns aber nicht, Nachforschungen anzustellen: Warum ist uns dieses Verbot auferlegt worden?

    Einige Verbote teilt uns Gott der Weise mit, warum Er uns jenes verbietet. Bei anderen Verboten, teilt Er uns seine Beweggründe nicht mit. Das soll uns Menschen aber nicht dazu verleiten, die Gebote, die wir nicht nachvollziehen können, zu missachten, nur weil wir den Sinn des Verbotes nicht verstehen.

    Qur'an: Sure 2 Vers 219:

    "Sie befragen dich über Berauschendes und Glücksspiel. Sprich: In beiden liegt großes Übel und Nutzen für die Menschen. Doch ihr Übel ist größer als ihr Nutzen."

    Hier erkennen wir Gottes Fürsorge für uns Menschen. Der Alkohol kann uns als Medizin dienen, aber es gibt genug andere Stoffe, die den Alkohol ersetzen. Darum hat Gott den Alkohol ganz verboten, weil wir den Nutzen, den wir aus dem Alkohol ziehen können, auch in anderen Produkten finden können, die keine schädlichen und üblen Eigenschaften besitzen.

    Hier legt Gott, der Kenner des Verborgenen den Grund des Verbotes dar. Haben wir nicht menschliche Gesetze, deren Sinn wir nicht begreifen, und trotzdem beachten wir sie? Wir beachten sie aber nur deshalb, weil uns bewusst ist, dass uns bei Nichtachtung der Gesetze Konsequenzen drohen.

    Wir Muslime haben allerdings festgestellt, dass, wenn Gott der Erhabene uns etwas auferlegt, es sich um kein Gebot der Spielerei handelt. Alle Verbote sind, das Lob gebühre Allah, von Gott aufs Schönste bedacht. Es ist schon sehr unverschämt, wenn man die Behauptung aufwirft, ja damals gab es keine Möglichkeit, das Fleisch zu kühlen. Heute aber gibt es Kühlschränke und daher ist das Verbot hinfällig. Das Unverschämte daran ist: die Weisheit Gottes in Frage zu stellen. Ist denn Gott, der diese Welt mit soviel Sorgfalt und Liebe erschaffen hat, nicht in der Lage zu wissen, was nach zweitausend Jahren sein wird? Die Natur ist so aufs Beste abgestimmt, dass Pflanzen, Tiere und Menschen in bester Harmonie zusammen, und nebeneinander leben können. Und dieser Gott, weiß nicht, was die Zukunft bringen wird? Wenn es so wäre, die Welt wäre schon lange zugrunde gegangen. Nur der Allwissenheit und Allweisheit Gottes ist es zu verdanken, dass die Welt immer noch existiert. Und ausgerechnet beim Schwein irrt sich Gott?

    Von diesen Gedanken, sollte derjenige, der das Schweinefleischverbot nicht versteht, Abschied nehmen. Nach der Aussage des Alten Testaments, dürften die Christen, die sich ja als Nachfolger des Judentums sehen, auch kein Schweinefleisch essen. Jesus selbst aß kein Schweinefleisch und die Getreuen Jesu' ebenfalls nicht. Das Schweinefleischverbot sowie die Beschneidung des Mannes, hob erst Paulus in Streitgesprächen mit der Jerusalemer Urgemeinde auf.

    Die Offenbarung des Johannes Kapitel 22 Vers 19

    "Und wenn jemand etwas wegnimmt von den Worten des Buchs dieser Weissagung, so wird Gott ihm seinen Anteil wegnehmen am Baum des Lebens und an der heiligen Stadt, von denen in diesem Buch geschrieben steht."

    Wie kann Paulus, der kein Zeitzeuge Jesu’ war, Verbote aufheben, die Jesus selber nicht aufgehoben hat. Die Apostel, die mit Jesus waren, hielten sich alle an die Gebote des Alten Testamentes.

    Paulus argumentierte: Nicht was in den Mund hineingeht, ist schlecht, sondern was aus dem Munde herausgeht. Mit seiner Erklärung spricht er schon etwas Logisches an, das berechtigt ihn aber trotzdem nicht, Gottes Gebote nach seinem Verständnis auszulegen und als Konsequenz seines Verstandes, Verbote aufzuheben, die selbst Jesus nicht aufhob. Wie kann denn ein Anhänger Jesus besser sein als der Meister? Und gerade erst dann, wie im Fall der Christen, die aus Jesus ja einen Gott gemacht haben. Hat Jesus als Gott vergessen, ein Gebot aufzuheben und bedient sich dann eines Boten, der seine Anhänger verfolgte und töten ließ. Seltsam ist auch, dass es Christen gibt, die sich an das Schweinefleischverbot halten, wie die Kopten.

    Wie kann ein Volk rechtgeleitet sein, die Gottes Gebote nach Belieben und eigenem Verständnis ändern. Wenn man den Grund nicht kennt, so sollte einfach der Gehorsam Gott gegenüber ausreichen, um am Verbot festzuhalten. Was kann man aus heutiger wissenschaftlicher Sicht über das Schweinefleisch aussagen, um die Fürsorge Gottes gegenüber den Menschen bestätigen zu können?

    Schon im 2. Weltkrieg befasste man sich unfreiwillig mit den Essensgewohnheiten der Soldaten. Unter dem Generalfeldmarschall Rommel erkrankten sehr viele Soldaten an Geschwüren der Unterschenkel, Blinddarmentzündungen, Gallenblasenentzündungen, akute Darmerkrankungen, akute Ekzeme und Furunkel. Durch die übermäßige Zahl der Erkrankungen fielen sehr viele Soldaten aus. Man versuchte anfangs die herkömmlichen Heilmethoden anzuwenden, aber diese schlugen meist fehl und nahmen viel Zeit in Anspruch, was der Krieg sich nicht leisten konnte.

    Weil diese Krankheitssymptome bei der einheimischen Bevölkerung nicht auftraten, ging man daran, den Soldaten schweineloses Essen zu verabreichen. Und siehe da, das Krankheitsbild ging plötzlich zurück. Das Schwein wird mit Krankheitserreger geboren. Wenn das Schwein sein natürliches Leben ausleben könnte, so würde sich schon nach einigen Jahren Geschwülste am Körper feststellen lassen. Das Schwein wird aber vorher von den Menschen geschlachtet und verzehrt. Diese Krankheitserreger, die im Schweinefleisch enthalten sind, gehen mit dem plötzlichen Tod, durch das Schlachten, nicht zugrunde. Auch die spätere Behandlung des Fleisches durch braten oder kochen, tötet die Bakterien nicht ganz ab. So geht ein Teil der Krankheitserreger in den menschlichen Körper über.

    Im Menschen nun haben diese Bakterien wieder einen neuen Lebensraum bekommen und setzen ihr Werk fort. In den westlichen Ländern gibt es viele Krankheiten, vor allen Dingen Krebskrankheiten, die in islamischen Länder gar nicht oder nur selten vorkommen.

    Der Mensch ignoriert die Gebote Gottes und handelt sich damit selber die Ursachen dieser Missachtung ein. Gott hat uns die Gebote nicht auferlegt, um uns zu ärgern. Wenn ER uns zum Spiel geschaffen hätte, dann hätten wir es sehr wohl schon lange zu spüren bekommen. Aber Gott kümmert sich um uns, obwohl wir IHM gegenüber sehr undankbar sind. Und dann bilden wir uns noch ein, wir wüssten es besser als der Schöpfer aller Dinge. Wie arrogant wir Menschen uns unseren Schöpfer gegenüber verhalten.

    Wann wollen wir endlich lernen und begreifen, dass Gott es mit uns nur zum Besten meint. Obwohl ER es ja nicht müsste. Gott ist auf keinen von uns angewiesen. Wenn ER will, kann er die Erde mit all dem, was ER erschaffen hat von einem Augenblick zum anderen wieder zerstören. Aber Gott der Barmherzige versorgt uns mit den schönsten Dingen auf Erden, obwohl wir uns IHM gegenüber undankbar zeigen.

    In neuerer Zeit ist ein zweiter Aspekt des Schweins bekannt geworden. Während auch heute noch die Wissenschaft davon ausgeht, dass der Mensch vom Affen abstammt. Wird sich wohl die Wissenschaft bald einer anderen Theorie hingeben müssen? Der Mensch stammt vom Schwein ab? Dies klingt momentan weit hergeholt, aber wie wir sehen werden, ist dieser Gedanke der Überlegung wert.

    Diese Ansichtsweise der Menschwerdung, der Evolution, vertritt die aufgeklärte Menschheit. Was haben aber Mensch und Affe gemeinsam? Eigentlich nur das äußere Erscheinungsbild. Das Innenleben dieser zwei Geschöpfe unterscheidet sich aber erheblich. Schon die Lebensgewohnheit der Beiden trennt Welten. Für den dummen Menschen mag der Affe auch weiterhin als Vorfahre der Menschheit gelten, aber wer sich nur einigermaßen mit der Evolutionstheorie befasst, stellt gleich Ungereimtheiten fest und muss daher sehr an der Wissenschaft zweifeln. Für die Wissenschaft mag man ja noch Verständnis aufbringen, denn sie durchleuchtet nur den Bereich, der sich erklären und beweisen lässt. Gottes Schöpfungsakt wird bei der Forschung der Wissenschaft nicht berücksichtigt.

    Den geistigen Zustand zwischen Mensch und Affen brauche ich ja wohl nicht zu erläutern. Uns interessiert der innere Zustand des Körpers.

    Der Affe isst nur Pflanzen, während der Mensch ein Allesfresser ist. Obwohl der Affe dem äußeren Erscheinungsbild des Menschen in gewisser Hinsicht gleicht, sind seine Organe für den menschlichen Nutzen nichts Wert. Man hat sehr schnell den Gedanken aufgegeben, dem Menschen ein Herz oder eine Niere vom Affen einzupflanzen. Die Affenorgane arbeiten anders als die menschlichen Organe. Jede Verpflanzung der Affenorgane auf den Menschen schlug fehl. Wenn der Affe aber der Vorfahre des Menschen ist, so müssten seine Organe ja die gleichen sein? Wie kann es nur möglich sein, dass der Mensch vom Affen abstammen soll, aber wenn man den Affen für den Menschen nutzen will, diese Übereinstimmung nicht mehr passt? Wie können die Wissenschaftler nur an einer solch schwachen Theorie festhalten?

    Anders sieht es schon beim Schwein aus. Das Schwein gleicht äußerlich nicht dem Menschen, aber seine Organe passen mit den Organen des Menschen zusammen. In Japan hat man 1998 einem Menschen ein Herz vom Schwein eingepflanzt. Es gibt zwar noch einige Probleme, die ein richtiges Nutzen der Organübertragung vom Schwein zum Menschen im Wege stehen, aber bei dem Tempo, das die Wissenschaft vorgibt, ist es nur noch eine Frage von ein paar Jahren. Niere, Leber, Herz, Lunge des Schweins, all diese Organe wird man in naher Zukunft den Menschen einpflanzen können.

    Wie wird die Theorie der Wissenschaft dann wohl ausschauen: Zuerst war der Mensch ein Schwein und ging in die äußerliche Form des Affen über, bis er schließlich ein Mensch wurde. Was hat dies aber mit dem Verspeisen des Schweins zu tun? Nur weil das Schwein den inneren Strukturen des Menschen gleicht, soll man kein Schweinefleisch verzehren?

    Wenn ein Mensch sich von solchen Dingen ernährt, die seinem Körper keinen Nutzen bringen, so wird der Körper früher oder später darunter leiden und krank werden. So verhält es sich beim Schwein! Weil das Schwein auch ein Allesfresser ist, verbraucht es die Nährstoffe, die für uns von Nutzen sein sollten für seinen Körper. Das Schweinefleisch ist für uns ein Fleisch, das für unseren Körper keine neuen Nährstoffe mehr bringt. Unser Körper hat von diesem Fleisch keinen Nutzen. Natürlich hat das Schweinefleisch Nährstoffe, und Vitamine, aber für unseren menschlichen Körper sind es verbrauchte Nährstoffe und Vitamine. Weil sich die westliche Welt nicht ausschließlich vom Schweinefleisch ernährt, bekommt es die negative Auswirkung des Schweinefleischgenusses nicht in dem vollen Umfang zu spüren. Der eine Körper ist stabiler, der andere labiler. Darum sind die Krankheitserscheinungen bei den Menschen auch sehr unterschiedlich. Es gibt so viele Krebsarten und an so vielen verschiedenen Körperstellen, dass man nicht genau sagen kann, was der Auslöser für ein Geschwür war.

    Von den anderen Tieren, die wir Menschen auch verzehren, geht die Gefahr eben nicht aus. Das Rind oder Schaf ist kein Allesfresser. Auch wenn wir fleischfressende Tiere verzehren, hat unser Körper einen Nutzen von den Nährstoffen. Kein anderes Tier, außer dem Schwein, hat die gleichen Essgewohnheiten wie der Mensch. So ist für uns Menschen auch nur das Schweinefleisch ein Problem.

    Es wird wohl die nahe Zukunft das Gebot der Bibel und des Qur'an bestätigen, das der Mensch das Schwein nicht verzehren soll. Bis dahin aber, werden weiterhin Tausende Menschen mit den Folgeerscheinungen des Verzehrs leben müssen. Das ist aber auch der Preis dafür, dass der Mensch die Gebote Gottes nicht beachten will. Alle Gebote, die Gott, der Weise den Menschen auferlegt, sind für uns Menschen von Nutzen. Wir müssen es nur mal begreifen. Würde der Mensch die Gebote Gottes beachten, ihm bliebe viel Leid und Kummer erspart.

    Wir haben eine solche große Auswahl an Genussmitteln, warum müssen wir uns ausgerechnet die verbotenen Dinge aussuchen, die uns selber nur Schaden bringen?

    Weil wir Gott in dieser Welt keinen Respekt entgegenbringen, leiden wir im Diesseits und durch unsere Arroganz und Dickköpfigkeit auch noch im Jenseits.

    Was hat Gott, der Barmherzige für uns nicht alles vorbereitet. Ein Paradies mit unglaublich schönen Dingen. Diese Erde ist im Gegensatz zum Paradies wie eine heiße dürre Wüste. Außer heißem Sand findet man in der Wüste nichts. So werden wir es erfahren, wenn wir das Paradies sehen, gegebenenfalls die Bewohner des Paradieses sein werden. Und dieses herrliche Paradies schenken wir einfach her, weil wir nicht wahrhaben wollen, dass Gott uns Gebote auferlegt, die zu unserem eigenen Vorteil sind.

    Das sollte einen schon zu Überlegen geben.

    Quelle: way-to-Allah.com

    Kooperatives Da'wa-Büro in Rabwah (Riyadh)

    www.islamhouse.com

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