Wer war Al–Ghazali?

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Frage: Könnten Sie etwas Licht darauf werfen wer Imam Al-Ghazali war?

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 Wer war Al – Ghazali?

من هو الغزالي؟

الشيخ محمد صالح المنجد

                                                                                       ترجمة  عمرو الألماني

Wer war Al – Ghazali ?

Frage:

Könnten Sie etwas Licht darauf werfen wer Imam Al-Ghazali war?

Antwort:

Alles Lob gebührt Allah.

Al-Ghazali war Muhammad ibn Muhammad ibn Muhammad ibn Ahmad at-Tuusi, besser bekannt als Al-Ghazali. Er wurde 450 n.H. in Tuus geboren. Sein Vater spinnte Wolle und verkaufte diese in seinem Geschäft in Tuus.

Das Leben Al–Ghazalis muss ausführlich besprochen werden, da er eine Anzahl von Stadien durchlief. Er gab sich der Philosophie hin, dann nahm er diese zurück und lehnte sie ab. Danach gab er sich dem hin, was als 'Ilm ul - Kalam (scholastische Theologie) bekannt ist und gewann ein sicheres Verständnis ihrer grundlegenden Prinzipien. Nachdem ihm aber klargeworden war, dass dies verdorben und voller Widersprüche war, lehnte er es ab. Er konzentrierte sich auf 'Ilm ul - Kalam während der Periode (seines Lebens) als er die Philosophie widerlegte und zu dieser Zeit wurde ihm der Titel Hujat ul-Islam gegeben, nachdem er die Behauptungen der Philosophen widerlegt hatte. Dann widerrief er die 'Ilm ul -Kalam und wandte sich von ihr ab. Er folgte dem Weg der Batiniyya und lernte ihr Wissen, aber dann verwarf er dieses und zeigte, dass der Glauben der Batiniyya falsch war und enthüllte die Art und Weise wie sie die Texte und Urteile verfälschen. Dann folgte er dem Pfad des Sufismus.

Dies sind die vier Stadien die Al-Ghazali durchmachte. Scheikh Abu 'Umar ibn As- Salah (Möge Allah mit ihm zufrieden sein) sprach gut von ihm als er sagte: "Viel wurde über Abu Hamid (Al-Ghazali) gesagt und viel wurde von ihm überliefert. Was diese Bücher angeht – gemeint sind Al–Ghazalis Bücher die der Wahrheit widersprechen – so sollte ihnen keine Aufmerksamkeit geschenkt werden. Was den Mann selbst angeht, so sollten wir Ruhe über ihn bewahren und seinen Fall Allah überlassen." Siehe Abu Hamid Al–Ghazali wat -Tasauwuf von Abdur-Rahman Dimaschqiyya.

Keine aufrichtige Person würde das seltene Intelligenzniveau, die Genialität und Klugheit die Abu Hamid Al-Ghazali erreichte, leugnen. Adh-Dhahabi sagte über ihn: "Al-Ghazali, der Imam und Scheikh, der berühmte Gelehrte, Hujat ul-Islam, das Wunder seiner Zeit, Zayn ud-Din Abu Hamid Muhammad ibn Muhammad ibn Muhammad ibn Ahmad at-Tuusi Asch-Schafa'i Al-Ghazali, der Autor vieler Bücher und einer im Besitz von äußerster Intelligenz. Er studierte Fiqh in seiner eigenen Stadt, dann zog er in der Gesellschaft von einer Gruppe von Studenten nach Nisapur. Er blieb bei dem Imam Al - Haramain und erlangte innerhalb einer kurzen Zeit ein tiefes Wissen über Fiqh. Er war gut bewandert in 'Ilm ul-Kalam und Debattieren, bis er der bester Debattierer wurde..."

(Siyar A'lam an -Nubala', Teil 9, S. 323).

Man wird feststellen, dass obwohl Abu Hamid Al-Ghazali solch ein tiefes Wissen über Fiqh, Sufismus, 'Ilm ul-Kalam, Usul al - Fiqh etc. hatte, und obwohl er solch ein Asket und hingebungsvoller Anbeter (Allahs) war, und solch gute Absichten und gewaltiges Wissen über islamische Wissenschaften hatte, er dennoch einen Hang zur Philosophie hatte. Aber diese Philosophie kam zum Vorschein in der Form von Sufismus und durch islamische Vorstellungen zum Ausdruck. Deshalb widerlegten die muslimischen Gelehrten, einschließlich seines engsten Gefährten Abu Bakr ibn Al-Arabi, seine Vorstellungen. Abu Bakr ibn Al-Arabi sagte: "Unser Scheikh Abu Hamid ging tief in die Philosophie ein, dann wollte er dort wieder herauskommen, aber war nicht in der Lage dazu." Von ihm werden Meinungen überliefert, die sich anhören wie Batini Aussagen und dies kann nachgeprüft werden, indem man in Al–Ghazalis Bücher schaut.

(Siehe Majmu’u al - Fatawa, Teil 4, S. 66. von Ibn Taimiyya)

Selbst obwohl Al-Ghazali sehr fortgeschritten im Wissen war, hatte er dennoch wenig Wissen über Hadith und der Hadith-Wissenschaft, und er konnte nicht zwischen makellosen (sahih) und schwachen (d’aif) Ahadith unterscheiden. Scheikh ul-Islam Ibn Taimiyya (Möge Allah ihm barmherzig sein) sagte: "Wenn wir annehmen, dass jemand die Ansicht der Salaf (d.h. die ersten Generationen des Islam) überliefert, aber was er eigentlich überliefert, ist weit entfernt von dem, was die Ansicht der Salaf tatsächlich ist, dann hat er wenig Wissen über die Ansicht der Salaf, so wie Abul-Ma'ali, Abu Hamid Al-Ghazali, Ibn al-Khatib und ihresgleichen, die nicht genügend Wissen über Hadith hatten um sie als gewöhnliche Hadith -Gelehrte zu bezeichnen, geschweige denn als berühmte Gelehrte auf diesem Gebiet. Denn keiner von diesen Leuten hatte irgendein Wissen über Al-Bukhari und Muslim und ihren Ahadith, abgesehen von dem was sie hörten, was ähnlich mit der Situation eines gewöhnlichen Muslim ist, der nicht zwischen einem Hadith, der laut den Hadith-Gelehrten als sahih (makellos/authentisch) und mutawatir (vielfach überliefert) angesehen wird, und einem Hadith, der erfunden und falsch ist (maud’u), unterscheiden kann. Ihre Bücher bezeugen dies, denn sie enthalten merkwürdige Dinge und die meisten 'Ilm ul – Kalam-Gelehrten und Sufis die sich vom Weg der Salaf entfernt haben geben dies zu, entweder zum Zeitpunkt ihres Todes oder vor dem Tod. Es gibt viele solcher bekannten Geschichten. Dieser Abu Hamid Al-Ghazali, trotz seines Scharfsinns, seiner Hingabe an Allah, seines Wissens über Kalam und Philospophie, seiner Askese und spiritueller Praktiken und seines Sufismus, endete in einem Zustand der Verwirrung und nahm seine Zuflucht zu dem Weg derer, die behaupten Dinge durch Träume und spirituelle Methoden herausfinden zu können."

(Majmu’u al - Fatawa, Teil 4, S. 71).

Er sagte auch: "Deshalb, obwohl Abu Hamid die Philosophen widerlegte und sie als Kuffar klassifizierte und dem Prophetentum Verehrung zum Ausdruck brachte [im Gegensatz zur Philosophie] etc., und obwohl einiges von dem was er sagte, wahr und gut ist, und in der Tat von großen Nutzen ist, so enthalten einige seiner Werke nichtsdestotrotz philosophisches Material und Angelegenheiten, in denen er den verdorbene Prinzipien der Philosophie folgte, die dem Prophetentum und sogar dem gesunden Menschenverstand widersprechen. Deswegen kritisierte ihn eine Gruppe Gelehrter aus Khurasan, Iraq und dem Maghrib, so wie sein Freund Abu Ishaq Al-Marghinani, Abul-Wafa' ibn 'Aqil, Al - Quschayri, At-Tartuuschi, Ibn Ruschd, Al-Maziri und eine Gruppe früherer Gelehrten. Dies wurde sogar von Scheikh Abu Amr ibn as-Salah in seinem Buch Tabaqat Ashab Asch-Schafi'i erwähnt und wurde von Scheikh Abu Zakariya An-Nawawi bestätigt, der in seinem Buch sagte: "Kapitel: Erklärung einiger wichtiger Dinge, für die Imam Al-Ghazali in seinen Büchern verurteilt wurde, die unakzeptabel für die Gelehrten seiner Madhhab und andere waren, nämlich seine sonderbaren Aussagen, so wie die in Muqaddimat al-Mantiq am Anfang von Al-Mustasfa: 'Dies ist die Einführung zu allem Wissen, und wer dies nicht lernt, so kann seinem Wissen überhaupt nicht vertraut werden.'"

Scheich Abu 'Amr sagte: "Ich hörte Scheich al-Imad ibn Yunus von Yusuf ad-Dimaschqi, dem Lehrer der ordnungsmäßigen Schule in Baghdad, der einer der berühmten Dekan dieser Schule war, erzählen, dass er diese Worte öffentlich anprangerte und sagte: 'Abu Bakr und 'Umar und so-und-so und so-und-so...' und er meinte damit, dass diese großartigen Führer sehr viel Gewißheit und Iman hatten, obwohl sie kein Wissen über diese Muqaddima und irgendeine der Ideen, die darin enthalten sind, hatten."

(Al-Aqida al-Isfahaniyya, Teil 1, S. 169).

Adh-Dhahabi überliefert in seinem Buch Siyar A'lam an-Nubala', dass Muhammad ibn Al-Walid At-Tartuschi in einem Brief an Ibn Muzaffar sagte: "Was das angeht, was du über Abu Hamid erwähnt hast, so habe ich ihn gesehen und mit ihm gesprochen und ich denke er ist ein Mann von großem Wissen, er ist intelligent und tüchtig, und hat sein ganzes Leben lang studiert, den größten Teil seines Lebens mit Studium verbracht, doch dann trieb er von dem Weg der Gelehrten ab und begab sich in die Masse der Anbeter. Dann wurde er zum Sufi und gab das (wahre) Wissen und seine Leute (d.h. die Gelehrten) auf; dann wurde er in "Eingebungen" verwickelt, mit jenen, die behaupten spirituelles Wissen zu besitzen, und den einschmeichelnden Einflüsterungen des Schaitan. Dann vermischte er dies mit den Ansichten der Philosophen und den symbolischen Phrasen von Al-Hallaj und er begann die Fuqaha' und die Gelehrten des 'Ilm ul-Kalam zu kritisieren. Er wäre beinahe gänzlich von der Religion abgekommen. Als er Al-Ihya' [d.h. Ihya' 'Ulum id-Din] schrieb, begann er von den Eingebungen und symbolischen Worten der Sufis zu sprechen, obwohl er nicht befähigt war dies zu tun und kein tiefes Wissen über solche Dinge hatte. Deswegen versagte er und füllte sein Buch mit erfundenen Überlieferungen."

Ich (Adh - Dhahabi) sage: Was Al - Ihya' angeht, so enthält es viele falsch Ahadith, und es enthält vieles was gut ist. Ich wünschte es würde nicht die Anstandsregeln, Rituale und die Askese, die in Übereinstimmung mit den Philosophen und abgekommenen Sufis sind, beinhalten. Wir bitten Allah um nützliches Wissen. Wisst ihr was nützliches Wissen ist? Es ist das, was Allah im Qur'an offenbart hat, was durch den Gesandten ﷺ‬ in Wort und Tat erklärt wurde, und die Art des Wissens, das uns nicht verboten ist, zu erlangen. Der Prophet ﷺ‬ sagte: "Wer sich von meiner Sunna abwendet gehört nicht zu mir." Also mein Bruder, du musst über die Worte Allahs nachdenken und unbeirrt fortfahren As-Sahihain (d.h. die beiden Sahihs, Al-Bukhari und Muslim), Sunan An-Nasa'i, Riyad und Al-Adhkar von An-Nawawi zu studieren, dann wirst du erfolgreich sein und gedeihen.

Hütet euch vor den Meinungen der Philosophen, dem Praktizieren von spirituellen Übungen, dem Hungern der Mönche, und dem unsinnigen Gerede von denen, die für lange Zeitperioden in ihren Mönchsorten alleine bleiben. Alles Gute liegt in dem Folgen des Reinen (d.h. der islamischen Lehre) und dem geduldigen Weg der Haniifen (der Rechtgläubigen). Und ersuche die Hilfe Allahs. Oh Allah führe uns zu Deinem geraden Weg...

Und Al - Maziri lobte Abu Hamid hinsichtlich des Fiqh und sagte, dass er mehr Ahnung vom Fiqh hatte als vom Usul ul-Fiqh (die grundlegenden Prinzipien des Fiqh). Im Hinblick auf 'Ilm ul-Kalam schrieb er viele Bücher in diesem Gebiet, aber er hatte kein tiefes Wissen darüber. Ich bemerkte, dass es ihm an Erfahrung in diesem Gebiet fehlte, denn er studierte die Sparten der Philosophie bevor er Usul ul-Fiqh studierte, also machte ihn die Philosophie verwegen was das Kritisieren von Vorstellungen und das Attackieren von Fakten anbetrifft, denn die Philosophie arbeitet mit dem Gedankengang zusammen, ohne jegliche Schar'i Richtlinien (d.h. ohne jegliche von Allah offenbarte Texte ohne das diese auch sinnverdreht werden).

Einer seiner Freunde erzählte mir, dass er eine Menge Zeit mit dem Studieren von Rasa'il Ikhwan as-Safa verbracht hat, das 51 Abhandlungen beinhaltet. Es wurde von jemanden verfasst, der Schari'a und Philosophie studiert hatte und die beiden dann vermischt hatte. Er war ein Mann, der bekannt war als Ibn Sina. Er hatte viel Ahnung von der Philosophie, was ihn dazu führte zu versuchen all die grundlegenden Prinzipien der 'Aqida auf die Philosophie zurückzuführen. Er bemühte sich sehr und erreichte, woran andere scheiterten. Ich habe einige seiner Bücher gesehen und bemerkt, dass Abu Hamid ihn sehr oft zitiert, wenn er über Philosophie spricht. Im Hinblick auf die Sufi Ansichten, ich weiß nicht woher er sie hat, aber ich habe gesehen, dass einige seiner Gefährten die Bücher von Ibn Sina und deren Inhalte erwähnten, und auch die Bücher von Abu Hayan At-Tauhidi. Was mich angeht, so (denke ich) hat er seine Sufi Vorstellungen von ihm aufgeschnappt. Mir wurde erzählt, dass Abu Hayan ein gewaltiges Buch über diese Sufi Vorstellungen geschrieben hat, und Al-Ihya' enthält eine Menge unbegründeter Vorstellungen... Dann sagte er: In Al - Ihya' erwähnt er Vorstellungen, die keine Grundlage haben, so wie dass man mit dem Zeigefinger anfangen soll, wenn man sich die Nägel schneidet, weil er den anderen Fingern überlegen ist, da er der Finger ist, der beim Tasbih (d.h. Lobpeisung Allahs) benutzt wird; dann macht man beim Mittelfinger weiter, weil er rechts vom Zeigefinger liegt und beendet es mit dem Daumen der rechten Hand. Er überliefert eine Überlieferung diesbezüglich.

Ich (Adh - Dhahabi) sage: Dies ist eine erfundene Überlieferung. Abul-Faraj Al-Jauzi sagte: Abu Hamid schrieb Al-Ihya' und füllte es mit erfunden Ahadith, von denen er nicht wusste, dass sie erfunden waren. Er sprach von Eingebungen und kam vom System des Fiqh ab. Er sagte, dass das was mit den Sternen, Mond und Sonne gemeint sei die Ibrahim sah, die Grenzen des Licht waren, die eine Person von Allah fernhält, und nicht die Dinge für die sie bekannt sind (d.h. dass sie einfach nur Sterne, Mond und Sonne sind!). Diese sind wie die Worte der Batiniyya.“

(Siyar A'lam an-Nubala', Teil 19, S. 340)

Dann, am Ende seines Lebens, kam Al-Ghazali (Möge Allah ihm barmherzig sein) zurück zur Aqida von Ahl us-Sunna wal-Dschama'a. Er konzentrierte sich auf den Qur'an und die Sunna und verdammte 'Ilm ul-Kalam und seine Befürworter. Er riet der Umma zurück zum Buche Allahs und der Sunna Seines Gesandten ﷺ‬ zurückzukommen, und in Übereinstimmung mit ihnen zu handeln, so wie es der Weg der Sahaba war (möge Allah mit ihnen allen zufrieden sein und mit denen, die ihnen in Wahrheit bis zum Tage der Auferstehung folgen). Scheikh ul-Islam (Möge Allah ihm barmherzig sein) sagte: „Danach kam er zum Weg der Hadith - Gelehrten zurück und schrieb Ildscham al-'Auwam 'an 'Ilm il-Kalam.“

(Madschmu’u al - Fatawa, Teil 4, S. 72)

Ein Blick auf Ildscham al-'Auwam 'an 'Ilm il-Kalam wird uns beweisen, dass er sich in der Tat in vielerlei Hinsichten geändert hatten:

1 – In diesem Buch verteidigt er die Aqida der Salaf und betont, dass der Weg der Salaf die Wahrheit ist und das wer auch immer ihnen zuwiderläuft ein Erneuerer oder Anhänger von Bida' ist.

2 – Er verurteilt ganz entschieden Ta'wil (Interpretation der Attribute Allahs in einer Art und Weise, die sich von ihrer offensichtlichen Bedeutung unterscheidet). Er verteidigt das Bestätigen der Attribute Allahs und dass man sie nicht falsch auslegt, in einer Art und Weise, die dazu führt, die Attribute Allahs zu leugnen.

3- Er verurteilt ganz entschieden die Gelehrten des 'Ilm ul - Kalam und beschreibt all ihre Prinzipien und Maßstäbe als "tadelnswerte Erneuerungen" die einer großen Anzahl von Leuten geschadet haben und den Muslimen Schwierigkeiten bereitet haben. Er sagte: "Der Schaden, der einer großen Anzahl von Leuten zugefügt wurde, wurde gesehen, bezeugt und erfahren. Das Übel, dass sich ergab seit 'Ilm ul - Kalam begonnen hatte, hat sich weit verbreitet, obwohl die Leute zur Zeit der Sahaba es sogar verboten hatten. Darauf weist auch die Tatsache hin, dass der Gesandte und die Sahaba, im Konsens, den Weg der Gelehrten des 'Ilm ul - Kalam nicht folgten, da diese Behauptungen und Beweise und Analysen erfanden. Dies war nicht so, weil sie nicht fähig waren dies zu tun; wenn sie gedacht hätten, dass dies etwas Gutes wäre, so hätten sie es in der besten Art und Weise gemacht, und sie hätten die Angelegenheit fleißig studiert, mehr noch als sie es hinsichtlich der Teilung des Besitzes unter den Erben (Al - Fara'id) gemacht haben."

Er sagte auch: "Die Sahaba (Möge Allah mit ihnen zufrieden sein) mussten den Juden und Christen das Prophetentum Muhammads ﷺ‬ beweisen. Aber sie fügten den Beweisen des Qur'an nichts hinzu. Sie griffen nicht auf Behauptungen zurück oder legten philosophische Prinzipien fest. Dies war so, weil sie wussten, dass wenn man dies tun würde, es große Schwierigkeiten hervorrufen würde und Verwirrung stiften würde. Wer nicht von den Beweisen des Qur'an überzeugt ist, wird auch nicht durch irgendetwas anderes als dem Schwert überzeugt werden, denn es gibt keinen Beweis nach dem Beweis Allahs." Siehe Abu Hamid Al-Ghazali wat-Tasauwuf.

Dies sind einige der Stellungnahmen, die vertrauenswürdige Gelehrte über Al-Ghazali (Möge Allah mit ihm zufrieden sein) gemacht haben. Vielleicht ist dies genug für den, der wünscht rechtgeleitet zu sein. Und Allah ist der Führer zum Rechten Weg.

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